DIY – Weckglas Label

By Ina | DIY

Sep 03
Schieferdesign Tafelkreide Labels auf Weckgläsern

Die meisten Bewohner dieses Planeten sind sich nicht dessen bewusst, dass sich die Komponenten von Kunststoff im Laufe der Jahre zwar verkleinern, sich aber nicht vollständig zersetzen. Es dauert bis zu 1000 Jahre, bis sich der Kunststoff nahezu zersetzt hat, und somit existieren aktuell noch Unmengen an Kunstoff, die das menschliche Wesen jemals produziert hat. Die Tatsache, dass viel Kunststoff, wie Plastiktüten, Flaschen und Verpackungen, nur einmal verwendet werden, vergrößert dieses Problem.
Einige haben sicher bereits von Müllinseln gehört, die riesigen Flächen aus Plastik und Müll, die in den Ozeanen schweben. Der Punkt ist, dass man als einzelne Person nur wenig dagegen ausrichten kann. Dennoch existieren Mittel und Wege, die du zu Hause ändern kannst, um einen kleinen Beitrag zu leisten. Und darum geht es hier in dieser Do it yourself Anleitung - Plastik zu verweigern, wann und wo immer du kannst und gleichzeitig ein Ordnungssystem für deine Lebensmittel zu schaffen, das auch noch schön anzusehen ist.

Material & Werkzeug
- Weckgläser und Glasflaschen (beispielweise von IKEA)
- Etikettenfolie Din A4, transparent, matt oder glänzend, selbstklebend,
   Druckereignung beachten (unter anderem zu finden bei Amazon)
- Drucker
- Cutter
- Lineal
- Schneideunterlage

Zu Beginn besorgst du dir einige Weckgläser, Flaschen oder sonstige Behälter aus Glas, in die du nachher deine Lebensmittel füllen wirst. Bei IKEA gibt es Weckgläser in vielen verschiedenen Größen und die Glasflaschen bekommst du ganz einfach im Supermarkt. Zuerst werden die Etiketten, falls vorhanden, mit warmen Wasser und einem Schwamm entfernt und anschließend gespült und getrocknet. Du solltest dir überlegen, welche Lebensmittel du in deine Behälter füllen woillst denn danach richtet sich dann auch die Größe.

Um nun die Lebensmittel in die Behälter zu füllen, empfiehlt es sich einmal zu schauen, ob es in eurer Umgebung ein Geschäft gibt, das unverpackte Lebensmittel verkauft. Das wäre natürlich großartig, um somit um die Sache mit den Kunststoffverpackungen herum zu kommen. Alternativ einfach mal nach Lebensmitteln Ausschau halten, die nicht in Kunststoff verpackt sind. Es empfiehlt sich nun beim einfüllen der verschiedenen Lebensmittel einen Trichter zu verwenden. Ich habe das nicht getan und verursachte somit ein riesiges Chaos!

Hast du deine Behälter befüllt, geht es nun an die Label. Du kannst dir eigene Label gestalten oder unsere PDF herunterladen, um deine Behälter zu beschriften. Als nächstes wird die Etikettenfolie in den Drucker gelegt. Im Beispiel ist transparente, matte Folie gewählt, die auf der Rückseite eine selbstklebende Oberfläche besitzt. Nun einfach deine Etiketten ausdrucken und anschließend auf einer Schneideunterlage mit Hilfe eines Lineals und einem Cutter zurechtschneiden.

Zum Schluss werden nun noch die Label auf die Gläser geklebt und schon besitzt du ein umweltfreundliches Ordnungssystem für deine Küche. Wir sind gespannt und wünschen dir viel Spaß bei der Umsetzung!

Hier geht es zum Download Link: Label downloaden


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